Was macht der Inkognito-Modus wirklich?
Der Inkognito-Modus gibt dir eine Sitzung, die auf deinem eigenen Gerät keine Spuren hinterlässt. Ein Tarnumhang ist er nicht: Er ändert, was dein Browser speichert — nicht, was das Netzwerk sieht.
Was er macht
- Besuchte Seiten landen nicht im Verlauf.
- Cookies und Website-Daten werden beim Schließen des letzten privaten Fensters gelöscht.
- Nichts, was du in Formulare eingibst, wird gespeichert.
- Du startest überall abgemeldet, in einer von der normalen Sitzung isolierten Sitzung.
Was er nicht macht
- Er verbirgt weder deine IP-Adresse noch deinen Standort vor Websites.
- Er hindert Provider, Arbeitgeber, Schule oder Router nicht daran, die aufgerufenen Seiten zu sehen.
- Er verhindert kein Fingerprinting — Websites erkennen deinen Browser oft trotzdem.
- Er löscht weder heruntergeladene Dateien noch gespeicherte Lesezeichen.
- Er schützt nicht vor Malware oder Phishing.
Wann er wirklich nützt
- Einen gemeinsam genutzten oder öffentlichen Rechner ohne Spuren verwenden.
- Ein Geschenk suchen, ohne dass die Werbung dich verrät.
- Sich mit einem zweiten Konto anmelden, ohne das erste abzumelden.
- Eine Website so testen, wie sie ein abgemeldeter Besucher ohne Cookies sieht.
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FAQ
- Können Websites den Inkognito-Modus erkennen?
- Oft ja. Unterschiede im Speicherverhalten erlauben es JavaScript, den privaten Modus abzuleiten — genau das zeigt der Test auf der Startseite dieser Website.
- Ist der Inkognito-Modus dasselbe wie ein VPN?
- Nein. Der Inkognito-Modus ändert, was dein Browser lokal speichert; ein VPN ändert Weg und Sichtbarkeit deines Datenverkehrs im Netz. Beide lösen unterschiedliche Probleme und lassen sich kombinieren.